„Merianer verbinden Theorie und Praxis“

praxis1a

Im Rahmen des Unterrichtes WAT/ITG haben die Schüler des 7. Jahrgangs im Dezember 2017 die Möglichkeit erhalten, 10 Tage praktisch tätig zu werden sowie sich mit der wichtigen Thematik „Möglichkeiten und Gefahren des Internets“ auseinander zu setzen.

Gemeinsam mit den Schülern wurden im Vorfeld Schwerpunkte der praktischen Arbeit und der interessierenden Themen zu „Gefahren im Netz“ besprochen.

 

Die Durchführung der Projekte der 7. Klassen erfolgte in den Werkstätten und den Computerräumen der Merian-Schule. Die Klassen wurden jeweils in 2 Gruppen geteilt, so dass effektiv gearbeitet werden konnte. Drei Tage beschäftigten sich die Gruppen mit dem Projekt „Gefangen im Netz“ und fünf Tage praktisch in den verschiedenen Werkstätten (s.u.). Die Ergebnisse wurden am letzten Tag gemeinsam präsentiert.

Ziel dieses Projektes war die Vorbereitung und Herstellung eigener Produkte in den verschiedensten Werkstätten. Die Förderung von Kreativität, Ausdauer, Teamfähigkeit und spezieller Arbeitstechniken standen im Mittelpunkt der Praxistage.

 

Holzwerkstatt:

Passend zur Weihnachtszeit bauten die „Holzspezialisten“ unter der Anleitung des Werkstattmeisters in der Holzwerkstatt ein „Weihnachtsgeschenk“, welches von den Schülern auch als Weihnachtsgeschenk für ihre Eltern geplant war. Zunächst wurde das Projekt mit allen Schüler besprochen und die einzelnen Schritte geplant. Das Aufzeichnen der Teile auf das Holzmaterial war der 1. Schritt. Danach erfolgte das filigrane Aussägen von Figuren. Hohe Konzentration bei den Feil- und Schleifarbeiten oder die sorgfältige Beschichtung des Objektes stellten die höchsten Herausforderungen dar, die gemeistert werden mussten.

 

alt

Nähwerkstatt:

„Kreativ sein in der Schneiderwerkstatt“ hieß die Devise. Hier hatten sich die Schüler die Aufgabe gestellt, Handytaschen und Monsterpuppen herzustellen, sowie eine Story mit ihren Monsterpuppen vorzuführen. Zunächst musste jedoch ein Nähtraining an den Nähmaschinen durchgeführt werden. Dann wurden Skizzen entworfen und Materialien zur Realisierung besorgt. Danach erfolgte das Aufzeichnen auf die Stoffe und das Zuschneiden. Anschließend wurde genäht, was sie Nadeln herhielten. Zuletzt wurden die Taschen mit Perlen , kleinen Knöpfen verziert und die Puppen erhielten ein Gesicht und einen Namen. In einer kleinen witzigen Geschichte verpackt wurden die Monsterpuppen bei der Präsentation am letzten Tag vorgestellt. Ebenso wurden weihnachtliche Tischdecken angefertigt.

Kunstschule Treptow-Köpenick:

Hier wurden mit viel Geschick, Liebe und künstlerischer Kreativität kleine weihnachtliche Verpackungsschachteln und bedrucktes Weihnachtspapier hergestellt.

Freilandlabor Kaniswall

An diesem grünen Lernort in den Gosener Wiesen war auch im Winter Hochsaison. Die Siebenklässler kreierten hier wundeschöne Natur- und Weihnachtsgestecke, die sie mit nach Hause nehmen konnten. Es war für alle ein tolles Erlebnis.

praxis12weba

 

Lehrküche:

In den Lehrküchen der Merian- Schule  wurde nicht nur gekocht, sondern auch über gesunde Ernährung und Werbung gesprochen. Anschluss daran wurden die Prinzipien einer gesunden Ernährung zusammengestellt.

Die Entscheidung für die zu kochenden Gerichte führte zu verschiedenen Nudelgerichten, traditionellen französischen Speisen und schmackhaften gesunden Nachtischen. Beim Einkauf der Zutaten konnten die Schüler den sinnvollen Umgang mit Geld üben, bei der Zubereitung von Hauptgerichten und Salaten die kulinarische Kreativität. Und wie man auf dem Bild hier erkennen kann, sind auch Jungen in der Lage, schmackhafte Speisen zu bereiten. Das gemeinsame Essen am gedeckten Tisch und mit entsprechender Tischordnung stellte alle Beteiligten zufrieden.

Im Ergebnis der Kochkurse entstanden in Gruppenarbeit verschiedene kleine Kochbücher.

praxis10weba

„Gefangen im Netz?“

Zielstellung des Projektes war es, unsere Schüler im Umgang mit dem Netz stark zu machen. Ihnen die Chancen, aber auch die Gefahren aufzuzeigen, die durch die Nutzung des Internets bestehen. Sie für einen sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken und Angeboten im Internet zu sensibilisieren und ihnen Handlungsempfehlungen zu vermitteln. Avisiert ist ein Verhaltenskodex in der Schule zu erarbeiten.

Folgende Themen standen im Mittelpunkt der Projektarbeit:

„Du und dein Computer“ ( Bewusstmachen der Nutzung des eigenen Computers und eigene

Darstellung im Netzwerk, soziale Netzwerke)

„Tatort Cyberspace“ ( Schülergruppen erarbeiten jeweils eine Geschichte zum Thema “Cybermobbing”)

„Mobbing -Cybermobbing“ (Netzsicherheit, Internetvokabeln, Umgang mit solchen Situationen,

Verhaltensregeln usw.) „Auswege aus dem Cybermobbing“ (Diskussion dazu)

Schüler konnten ihre eigenen Erfahrungen mit Mobbing und Cybermobbing einbringen.
Im Rahmen der Themenbearbeitung wurden Chatregeln erstellt, Schutzmöglichkeiten und Hilfsangebote erarbeitet und in Form von Plakaten und Folien visualisiert. Ebenfalls fand eine Diskussion zum Internetabkommen zwischen Schüler und Eltern statt.

Abschließend wurde der „Surfschein“ (www.internet-abc.de) absolviert.

Im Ergebnis ihrer Recherchen und Diskussionen erstellten die Schüler eine Powerpoint Präsentation, die im ITG- Unterricht präsentiert werden.

Das Wichtigste aber war, darin waren sich die Schüler einig, dass sie in der Auseinandersetzung mit diesen und weiteren Fragestellungen zahlreiche neue Erkenntnisse und Eindrücke gewonnen und diese sie zum Nachdenken angeregt haben. Eins ist sicher,

So leicht wird man die „Merianer“ nicht mehr im Netz einfangen!